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Wandel der Schwestern ist die zweite Episode des Spiels Phoenix Wright: Ace Attorney und behandelt Phoenix Wrights zweiten Fall als Anwalt. Dieses Mal verteidigt er Mia Feys Schwester Maya Fey, die des Mordes an Mia angeklagt wurde. Phoenix muss sich erstmals Staatsanwalt Miles Edgeworth entgegenstellen.

Diese Episode hat vier Teile: Zwei Untersuchungen und zwei Verhandlungen im Gericht. Erst in dieser Episode wird dem Spieler erklärt, wie man Aussagen angreifen kann. Außerdem tauchen hier erstmals Marvin Grossberg, Inspektor Dick Gumshoe und Miles Edgeworth auf. Zudem wird auch der Fey-Klan erwähnt.

PrologBearbeiten

Gespräch mit Maya Bearbeiten

Am 5. September telefonierte Mia mit ihrer jüngeren Schwester Maya; sie bat sie, ein Beweismittel für sie aufzubewahren. Diese Dokumente hatte sie in einer statuenähnlichen Uhr aufbewahrt. Der bevorstehende Prozess würde viel Aufsehen erregen, weswegen Mia glaubt, dass das Beweisstück im Büro nicht sicher sei. Maya sollte um 21 Uhr ins Büro kommen, um er abzuholen. Maya willigte ein unter der Bedingung, dass ihre Schwester sie zum Essen einlädt.

Der Mord Bearbeiten

???
Meine liebe Fr. Fey... Es tut mir wirklich sehr Leid. Aber ich fürchte, ich muss Sie um noch eines bitten. Um Ihr ewiges Schweigen... Leben Sie wohl, Fr. Fey.
Um 20.57 Uhr kam ein Mann in die Anwaltskanzlei Fey & Partner. Dieser wollte sich die Dokumente nehmen, die seinen Ruf und sein Geschäft zerstört hätten. Um Mia zum Schweigen zu bringen, erschlug er sie mit der Statue des Denkers, die Mia bei einem bestimmten Fall erhalten hatte. Bevor Mia zusammenbrach, murmelte sie die Worte "Redd... White... Blue..."

Die Verhaftung Bearbeiten

Screenshot-mayacrying

Maya trauert um ihre Schwester

Mia hatte Phoenix Wright vorher angeboten, mit ihr und Maya Essen zu gehen. Allerdings kam dieser etwas zu später. In der Kanzlei nahm er plötzlich einen Blutgeruch wahr und rannte ins Büro. Dort fand er Mia am Boden unter dem Fenster und ein jüngeres Mädchen neben ihr, das weinte. Phoenix fragte das Mädchen, wer sie sei, doch es wurde ohnmächtig. Nachdem er es auf dem Bürosofa getragen hatte, kehrte er ins Büro zurück, um nach Mia zu sehen.
Phoenix Wright
(Ihr Körper war noch warm... Das konnte ich fühlen, als ich ihre Schulter berührte. Dann, viel zu schnell, begann die Wärme zu verschwinden... Bis sie schließlich kalt war.)
MiasTod

Mias Leiche

Phoenix entschied sich, sich am Tatort umzuschauen. Er fand die Statue des Denkers und durch das trockene Blut konnte er sie als Mordwaffe identifizieren. Neben Mias Leiche fand er eine Quittung, worauf mit Blut das Wort "Maya" geschrieben wurde. Er verließ das Büro und fand dort das Mädchen auf, das wieder bei Bewusstsein war. Es stellte sich als Maya Fey vor. Phoenix erinnerte sich an Mias Botschaft und zeigte diese Maya. Maya war völlig überrascht, dass ihre Schwester ihren Namen geschrieben hatte. Schließlich entschied sie Phoenix, die Polizei zu rufen, doch das Teleon wurde auseinander gesschraubt, sodass er es nicht mehr benutzen konnte. Kurz daraufhin kam die Polizei auf einen Anruf aus dem Gebäude gegenüber der Kanzlei hin. Inspektor Dick Gumshoe sah die Quittung und verhaftete Maya auf der Stelle. Auch Phoenix musste zur Befragung mitkommen.

6. September Bearbeiten

Ermittlungen Bearbeiten

Am nächsten Morgen wurde Phoenix von der Polizei entlassen. Trotz seiner Müdigkeit machte er sich auf dem Weg zur Strafanstalt, um mit Maya zu sprechen. Maya erzählte Phoenix, dass sie durch ein Telefongespräch mit Mia bereits von ihm gehört hatte. Mia hatte sie nach Phoenix' erstem Sieg angerufen und von seinem Erfolg erzählt, allerdings hatte sie auch betont, dass er ihm noch an Erfahrung mangelte. Als Phoenix sie nach ihrer eigenartigen Klaidung fragte, erklärte sie, dass dies eine Uniform für Akolythen sei und sie selbst sich in der Ausbildung zum Medium befand. Zum Tag des Mordes sagte Maya, dass Mia sie vorher angerufen hatte. Maya hatte das Gespräch aufgenommen, aber ihr Handy wurde ihr von Inspektor Gumshoe abgenommen.

Als Letztes bat Maya ihm noch, für sie Strafverteidiger Marvin Grossberg, den Mia Maya empfohlen hatte, für sie zu finden und ihn um ihre Verteidigung zu bitten. In der Anwaltskanzlei Grossberg fand Phoenix aber ein leeres Büro mit einem großen Gemälde eines Fischers mit einem Strohhut vor. Die Vorzimmerdame hatte ihm gesagt, dass Grossberg momentan nicht anwesend sei.

Mayas Handy

Mayas Handy

Phoenix ging in die Anwaltskanzlei Fey & Partner, wo die Polizei mitten in ihren Ermittlungen steckte. Dort traf er auch wieder auf Insepktor Gumshoe. Dieser dachte, Phoenix sei der Verteidiger in diesem Mordfall und gab ihm Mias Autopsiebericht und informierte ihn darüber, dass Staatsanwalt Miles Edgeworth die Anklage übernehmen würde. Da er bereits alle angerufenen Nummern aufgeschrieben hatte, gab Gumshoe Phoenix auch Mayas Handy, wo sich das aufgenommene Gespräch befand. Bevor Phoenix ging, enthüllte der Inspektor versehentlich die Tatsache, dass sich die Zeugin, April May, noch in ihrem Zimmer im Hotel Gatewater befand.

In Zimmer 303 des Hotels traf Phoenix auf die entscheidende Zeugin des Mordfalls. Gumshoe hatte ihr bereits eingebläut, nicht ihr Zimmer zu verlassen und keine Informationen weiterzugeben. Als Phoenix sich die Schublade näher anschaute, verlor April ihre Fassung und schrie ihn an, er solle die Schublade nicht anfassen.

Danach machte sich Phoenix wieder auf dem Weg zu Grossbergs Kanzlei. Dieses Mal traf er Grossberg. Bevor Phoenix überhaupt ragen konnte, weigerte sich der ältere Verteidiger grundlos, Mayas Verteidigung zu übernehmen. Außerdem bahauptete er, kein anderer Anwalt würde diesen "speziellen Fall" annehmen.

Wieder in der Strafanstalt teilte er Maya die schlechten Neuigkeiten mit. Anschließend erzählte Maya mehr von ihrer Familie. Mia war Mayas letzte Verwandte; ihr Vater verstarb früh und ihre Mutter ist seint vielen Jahren verschwunden. Außerdem erzählte Maya Phoenix, das die Frauen des Fey-Klans allesamt spirituelle Medien waren. Vor 15 Jahren hatte die Polizei bei einem Mordfall im Geheimen erstmals ein Medium; Mayas Mutter Misty Fey, um Rat gebeten. Misty nahm Kontakt mit dem Opfer auf. Doch während der darauffolgenden Verhandlung wurde der Verdächtige freigesprochen. Ein Mann namens "White" schaffte es, an Informationen über Misty zu gelangen und diese der Presse zu verkaufen. Auf diese Weise wurde sie das Gespött des ganzen Landes. Misty verließ das Dorf kurze Zeit später. Auch Mia ging fort; sie wurde Anwältin, um in dieser Angelegenheit zu ermitteln.

Phoenix hatte Mitleid mit Maya und wollte als ihr Verteidiger vor Gericht stehen. Er konnte sie nicht in Stich lassen, denn er ist Vertediger geworden, um denen beizustehen, die niemanden an ihrer Seite haben.

Später kehrte er ins Hotelzimmer zurück, da er sich an Aprils verdächtige Reaktion auf die Schublade erinnerte. Als er sie öffnete, fand er dort einen Schraubenzieher und eine Wanze.

7. September Bearbeiten

Prozess Bearbeiten

Am nächsten Tag stehen sich Phoenix und Staatsanwalt Edgeworth im Gerichtssaal gegenüber. Im Eröffnungsplädoyer erklärte Edgeworth, dass es entscheidende Beweise und einen entscheidenen Zeugen gäbe, die die Schuld der Angeklagten beweisen würden.

Fey kanzlei karte

Karte der Kanzlei nach Mias Mord

Als erstes wurde der zuständige Inspektor Dick Gumshoe in den Zeugenstand gerufen. Gumshoe legte die Fakten des Falles dar: Das Opfer lag unter dem Fenster der Kanzlei. Es wurde durch die Statue des Denkers mit einem Schlager ermordet. Anschließend sagte Gumshoe über die Verhaftung von Maya aus. Nach einem Anruf sei er sofort zum Tatort geeilt, wo er die Angeklagt durch die Beschreibung der Zeugin erkannt hatte. Im Verhör bemerkte Phoenix allerdings an, dass Mays Aussage allein nicht entscheidend für die Verhaftung war.

Maya Notiz

Der entscheidende Beweis

Nach einiger Verwirrung von Gumshoes Seite aus sagte er ein weiteres Mal aus; diesmal erwähnte er die Quittung, auf der mit Blut "Maya" geschrieben wurde. Da es sich um Mias Blut handelte und sich auch an ihrem Finger Blut befand, war sich Gumshoe sicher, dass sie mit letzter Kraft den Namen des Mörders aufgeschrieben hatte. Doch Phoenix entdeckte bereits den ersten Widerspruch: Dem Autopsiebericht zufolge starb Mia augenblicklich, wodurch sie keine Zeit hatte, etwas mit ihrem Blut zu schreiben. Aber in diesem Moment meldete sich Edgeworth zu Wort; der Autopsiebericht, den Phoenix von Gumshoe am Vortag erhalten hatte, wurde noch einmal aktualisiert. Der neue Bericht sagte aus, dass das Opfer nicht sofort an dem Schlag starb; auf diese Weise hätte es Zeit gehabt, eine Nachricht zu schreiben. Phoenix hatte den Verdacht, dass Edgeworth dies mit Absicht getan hatte, hatte jedoch keinerlei Beweise.

MayFakeZeuge

April benachrichtigt die Polizei

Als nächstes wurde April May zum Zeugenstand aufgerufen. In ihrer Aussage behauptetet sie, sie habe die "graue Maus auf der Anklagebank" gesehen, wie diese das Opfer erschlug. Als Phoenix nachfragte, warum sie so sicher sei, dass es Maya war, beschrieb April sie als klein und mädchenhaft gebaut. In diesem Moment erhob Phoenix Einspruch. Er bezweifelte Aprils Aussage, da diese die auffäligsten Aspekte an Maya, nämlich ihre ungewöhnliche Kleidung und ihre Frisur, nicht in ihrer Aussage erwähnt hatte.

Mit einem Zwinkern und eine Entschuldigung kam April jedoch mit ihrer Tat davon und fuhr mit einer neuen Aussage fort. Sie sagte aus, Maya hätte Mia mit einer Uhr erschlagen. Ein weiteres Mal griff Phoenix Aprils Behauptung an; die Statue des Denkers sieht nicht aus wie eine Uhr; dementsprechend hätte April durch einen Blick gar nicht von ihrer speziellen Funktion wissen können. April konterte, sie habe die Statue die Uhrzeit sagen hören. Doch Phoenix konnte diese Lüge mit einem Beweis enthüllen. Vor Gericht spielte er das Gespräch zwischen Maya und Mia ab, das in Mayas Handy gespeichert war. Mia hatte Maya damals erklärt, dass die Uhr nicht funktioniert, da sie das Uhrwerk rausgenommen hatte. Auf der Grundlage der Beweise stellte Phoenix die Vermutung auf, dass April das Telefon der Kanzlei verwanzt hatte, und präsentierte die Wanze, die er in Aprils Zimmer gefunden hatte. Nachdem April in einem Zusammenbruch hr wahres, agressiveres Gesicht enthüllte, gestand sie, dass sie das Gespräch abgehört hatte. Allerdings leugnete sie, Mia umgberacht zu haben. Sie hätte ein Alibi, welches der Hotelpage bestätigen könnte.

Oh Mr. Bellboy!

April flirtet mit dem Pagen

Daraufhin wurde der Page zum Zeugenstand gerufen. Er bestätigte, dass April sich zur Tatseit in ihrem Zimmer befand. Während des Kreuzverhörs griff Phoenix die Aussagen des Pagen weiter an. Dem Pagen rutschte die Tatsache aus, dass April mit einem Mann ins Hotel eingecheckt hatte und dass Edgeworth ihm sagte, er solle dies verschweigen. Da es nun ein weiterer Verdächtiger in Frage kam, wurde die Verhandlung vertagt. April wurde kurze Zeit spät wegen ihrer Abhöraktion verhaftet.

ErmittlungenBearbeiten

Nach der Verhandlung versuchte Phoenix April in der Strafanstalt zu befragen. Allerdings war diese nicht gewillt zu kooperieren. Phoenix entschied daher, der Anwaltskanzlei Grossberg einen weiteren Besuch abzustatten. Grossberg war wieder einmal nicht da. Phoenix fiel auf, dass das große Gemälde nun fehlte. Außerdem entdeckte er auf Grossbergs Schreibtisch zwei Fotos, welche auf der Rückseite mit "Fall DL-6 - Beweismittel" beschritet wurden. Eines der Fotos zeigt eine Frau, eines einen Mann. Phoenix entschied sich für das Letztere und nahm es mit.

Im Hotel Gatewater traf er auf den Pagen, der im Gericht ausgesagt hatte. Als er ihm das Foto zeigte, bestätigte dieser, dass er sich um den Mann handelte, der mit April eingecheckt hatte. Da er von der gesamten Situation begeistert war, gab der Page ihm zusätzlich eine schriftliche Erklärung. Mit diesen Informationen kehrte er wieder zur Strafanstalt zurück, wo er April mit dem Foto und die Erklärung des Pagen konfrontierte. April gab sich geschlagen und erklärte Phoenix, dass es sich um den Mann um Redd White handelte, der Präsident des Informationsdienstleisters Bluecorp. Nachdem sie ihm eine Wegbeschreibung zur Firma gab, brach Phoenix dorthin auf.

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Bei Bluecorp

Phoenix ging ins Büro des CEO von Bluecorp. Dort fiel ihm ein Gemälde auf, dass er bereits in Grossbergs Büro gesehen hatte. Während eines Gespräches mit dem CEO Redd White erklärte dieser, dass Aprils Taten ein Schock für ihn waren, doch Phoenix hatte die Vermutung, dass er sie bloß zum Sündenbock machte. Als Phoenix ihn nachdem Bild an der Wand fragte, warnte ihn White, dass er sehr viel Einfluss hatte, sowohl bei der Polizei als bei den Gerichten. Um seinen Punkt deutlich zu machen, schlug er Phoenix, und sagte ihm, er könne nichts gegen White unternehmen.

Nachdem er Bluecorp verließ, ging Phoenix nun zur Anwaltskanzlei Grossberg, wo er den älteren Verteidiger endlich traf. Ein weiteres Mal fragte er nach dem Grund der Ablehnung von Mayas Verteidigung. Grossberg weigerte sich zu reden, aber Phoenix hatte bereits die Vermutung, dass Grossberg von Bluecorp erpresst wurde. Grossberg bestätigte dies und erzählte Phoenix, dass er derjenige war, der White von dem von der Polizei eingesetzten Mediu während des Falles DL-6 erzählt hatte. White hatte ihn dafür bezahlt, doch nun erpresst er ihn mit dieser Tatsache. Außerdem erklärte Grossberg, dass das Geschäft von Bluecorp darin bestand, Menschen zu erpressen.

Wieder am Tatort schaute sich Phoenix in Mias alten Fallakten um. Unter den Akten befanden sich unter anderem Informationen zu Mias Mutter Misty. Phoenix fiel auf, dass die Fallakten, die mit "W" begannen, fehlten. Stattdessen fand er eine Sammlung an Selbstmordberichten, auf den der Name "White" notiert wurde. Es war nun offensichtlich, dass White viele einflussreiche Menschen erpresst und in den Selbstmord getrieben hatte.

Mit diesen neuen Informationen kehrte Phoenix nach Bluecorp zurück, wo er White mit den Berichten konfrontierte. Er schlussfolgerte, dass er der wahre Täter war und Mia ermordete, da diese ihm auf die Schliche gekommen war. Doch statt auf die Anschuldgungen zu reagieren, rief White im Büro der Staatsanwaltschaft den Oberstaatsanwalt an und verkündete, dass er im Mordfall von Mia Fey aussagen wollte. Außerdem beschuldigte er Phoenix Wright des Mordes und ließ die Polizei rufen. Kurzdaraufhin tauchte Inspektor Gumshoe auf und verhaftete Phoenix.

8. September Bearbeiten

Maya wurde aus der Strafanstalt entlassen, während Phoenix nun auf der anderen Seite saß. Ihm wurde ein Pflichtverteidiger zugewiesen, den er aber ablehnte. Er befürchtete, dass White so den Prozess zu seinen Gunsten lenken könnte. Stattdessen wollte er sich selbst verteidigen. Maya besuchte Phoenix in der Strafanstalt, wo er ihr alles erklärte. Angesichts der vielen Selbstmorde, die White verursacht, versprach Maya, zur Verhandlung zu kommen und Phoenix zu unterstützen.

9. September Bearbeiten

Prozess Bearbeiten

Am nächsten Tag standen Phoenix und Maya im Angeklagtenzimmer, als plötzlich Staatsanwalt Edgeworth auftauchte. Dieser erklärte, dass Whites Aussage als "absolute Wahrheit" angenommen werde und dass Edgeworth alles tun würde, um einen Schuldspruch zu bekommen. Phoenix bemerkte daraufhin, dass sich Edgeworth verändert habe.

Mia Flucht

Mias Flucht - rechts oder links?

Zu Beginn der Verhandlung wurde Redd White in den Zeugenstand gerufen, um seine Aussage zu beginnen. Zur Tatzeit hätte White einige Dokumente gelesen, als er plötzlich draußen einen Lärm hörte. Er hätte zum gegenüberliegenden Gebäude geschaut, und dabei Phoenix gesehen, wie er Mia angriff. Als Phoenix nachfragte, in welche Richtung Mia lief, sagte dieser, dass sie nach links geflüchtet sei. Phoenix erhob Einspruch gegen diese Aussage; er erklärte, das dies Aprils Aussage, die behauptete, Mia sei nach rechts gelaufen, widersprach. Als White sagte, April habe sich vertan, konterte Phoenix mit dem Bodenplan der Kanzlei: Wäre das Opfer nach links gelaufen, so wäre es von der Tür weggerannt. Daraus schlussfolgerte Phoenix, dass White von der Perspektive des Mörders den Mord gesehen hatte. White revidierte seine Aussage und behauptete, Mia wäre zunächst nach links gelaufen, dann hätte Phoenix sie erschlagen, mit letzter Kraf wäre sie nach rechts gelaufen, bevor Phoenix sie mi einem zweiten Schlag tötete. Auch in dieser Aussage lag ein Widerspruch, den Phoenix enthüllte: Der Autopsiebericht sagte aus, dass Mia durch einen einzigen Schlag verstarb.

In einer weiteren Aussage erklärte White, er habe aus dem Fenster gesehen, weil er die Glaslampe umfallen hörte. Doch Phoenix entgegnete ihm, dass es aus seiner Position aus unmöglich sei, die Glaslampe zu sehen. Dies warf die Frage auf, woher White wusste, dass es sich um eine Glaslampe handelte. Die einzige Erklärung wäre, dass er der wahre Mörder war und die Lampe während seiner Tat sah. White sah sich in die Ecke gedrängt und verlor langsam seine Ruhe. In diese Moment erhob die Anklage Einspruch. Edgeworth verlangte von White, dass dieser seine Tat gestand, dass er derjenige war, der das Telefon der Kanzlei verwanzt hatte. White, der sich nun beruhigt hatte, bestätigte dies. Er sagte aus, dass er lange vor dem Mord in die Kanzlei einbrach und die Glaslampe sah.

Phoenix hatte keine Beweise mehr gegen White, und sah sich geschlagen. Doch plötzlich hörte er Mias Stimme. Als er neben sich sah, sah er Mia, die ihm sagte, er solle noch nicht aufgeben. Durch den Anblick seiner eigentlich toten Mentorin verlor Phoenix das Bewusstsein. Später wachte er im Angeklagtenzimmer auf. Zunächst glaubte, den Prozess verloren zu haben, doch plötzlich erschien Mia wieder vor ihm. Ihm fiel auf, dass sie Mayas Kleidung trug. Mia erklärte, dass Maya sie beschworen hatte. Sie riet ihm, sich die Quittung anzusehen, worauf das Wort "Maya" stand. Ein Blick auf die Vorderseite zeigte, dass es sich um den Kassenbon nach einem Kauf einer Glaslampe handelte, welcher sich einen Tag vor dem Mord zugetragen hatte.

Das Gericht fand wieder zusammen; Phoenix nutzte Mias Hinweis, um zu zeigen, dass White unmöglich die Glaslampe gesehen haben konnte. Als Phoenix White als Mörder beschuldigte und dieser seine Ruhe wieder verlor, schritt Edgeworth ein und verlangte einen weiteren Verhandlungstag, um noch mehr Untersuchungen anzustellen. Phoenix war sich bewusst, dass Edgeworth möglicherweise die Verhandlung mit weiteren Beweisen manipulieren könnte. Deswegen erhob er Einspruch, welcher abe vom Richter abgelehnt wurde. Als White gerade den Gerichtssaal verlassen wollte, hielt Mia ihn auf. Sie gab Phoenix einen Zettel, den er laut vorlesen sollte. Es handelte sch um eine Liste an Personen, die White erpresst und in den Selbstmord getrieben hatte. White verlor wieder die Fassung, als Mia von ihm ein Geständnis verlangte. Sie drohte ihm, diese Liste der Presse zuzuspielen. Ohne eine andere Wahl gab sich White schließlich geschlagen und gestand. Phoenix wurde freigesprochen und Edgeworth musste seine erste Niederlage einstecken.

Nachwirkungen Bearbeiten

Maya and Phoenix

Gründung der Anwaltskanzlei Wright & Partner

Im Angeklagtenzimmer bat Mia Phoenix, heute Abend im Büro vorbeizuschauen. Dort traf er auf Maya, die bereits auf ihn mit einer Nachricht ihrer Schwester dort auf ihn wartete. Mia hatte ihre Schwester darum gebeten, auf Phoenix aufzupassen. Maya ernannte sich daraufhin zu Phoenix' neuen Assistentin, mit der Begründung, dass er Hilfe im Büro brauchen werde. So erbte Phoenix Mias Kanzlei und gründete die Anwaltskanzlei Wright & Partner.

Änderungen im Anime Bearbeiten

  • Bevor Phoenix Mayas Verteidigung übernehemen wollte, hatte er Grossberg um seine Hilfe gebeten. Im Anime sagte dieser zunächst zu, doch nach einem Anruf von White, lehnte er wieder ab.
  • Im Gegensatz zum Spiel suchte Phoenix im Anime andere Anwälte, die Maya verteidigen könnten. Als er seine Liste von Anwälten Maya zeigte war diese gerührt. Im Original sagte, er würde Maya verteidigen, ob sie wolle oder nicht. Im Anime jedoch bat Maya ihn um seine Verteidigung, während Phoenix zur selben Zeit seine Dienste anbot.
  • Während der Aussagen von April May und Redd White wurde sowohl Phoenix als auch Maya mit der Waffe in der Hand gezeigt.
  • Phoenix traf April erst im Gerichtssaal persönlich. Als er in ihr Hotelzimmer ging, stand sie noch unter der Dusche und hielt Phoenix für den Hotelpagen.
  • Das zweite Gespräch mit Grossberg führte Phoenix in der Anwaltskanzlei Fey & Partner, als Grossberg ihn dort besucht.
  • Manfred von Karma taucht auf.

Anspielungen Bearbeiten

Andere Episoden Bearbeiten

  • Es werden mehrere Anspielungen auf die Episode Der erste Wandel gemacht: Mia erzählte Maya von Phoenix' Sieg und der Denker taucht wieder auf, auch dieses Mal als Mordwaffe. Gumshoe nannte Phoenix einige Male auch "Harry Butz" in Anspielung auf Mia, die Larry Butz nach seinem Prozess versehntlich so nannte. Außerdem wurde zweimal auf Frank Sahwit angedeutet: Phoenix behauptete vor dem Richter, er habe bereits Mörder mit seinen Fragen überführt und korrigierte sich selbst insgeheim, dass es sich nur um einen Mörder handelte. Später bezeichnete April May die Mordwaffe als Uhr; Phoenix sagte ihr, dass ein Mann an der selben Stelle das Gleiche behauptet hatte und des Mordes für schuldig befunden wurde.
  • In Aus der Asche sollte Edgeworth im Auftrag von Gant einen blauen Schraubenschlüssel zum Revier zu bringen. Es handelte sich um ein Beweismittel, das mit "AI-16" gekennzeichnet war. Möglicherweise war es der Schraubenschlüssel aus April Mays Schublade, allerdings wurde das nie bestätigt.

Kulturelle Anspielungen Bearbeiten

  • Als Phoenix Inspektor Gumshoe am ersten Tag der Ermittlungen traf, versuchte er, sich an dessen Namen zu erinnern. Falls der Spieler "Inspektor Suedeshoes", antwortet der Inspektor: "Ja, genau! Mr. Suedeshoes... Seh ich etwa aus wie ein Rock 'n' Roll-Hit?!". Die Aussage ist eine Anspielung auf das Lied Blue Suede Shoes, welches oft von dem König des Rock ’n’ Roll Elvis Presley gesungen wurde.
  • Der Name des Hotel Gatewater basiert auf den Watergate-Gebäudekomplex in Washington DC, nach dem ein Skandal benannt wurde. Auch bei diesem Skandal spielten Abhöraktionen eine Rolle.
  • Redd White behauptete, sein Motto wäre: "Sorge dich nicht, sei glücklich!". Dies sind die letzten Worte des indischen Gurus Meher Baba. Dieser Satz inspririerte den Sänger Bobby McFerrin zu seinem Lied Don't Worry, Be Happy!.

Trivia Bearbeiten

  • Wandel der Schwestern sollte eigentlich die erste Episode des Spiels sein. Doch da es als Tutorial-Episode zu lang wäre, wurde Der erste Wandel zur ersten Episode. Dadurch konnte Mia mehr als Phoenix' Mentorin auftreten.
  • April May und Redd White waren zwei der ersten Zeugen und wurden für die weiteren Zeugen von Ace Attorney als Standard gesetzt.[1]
Phoenix Heart Eyes

Unbenutzte Animation

  • In der Originalversion begegnet Phoenix Wright May erst vor Gericht, wo er herzförmige Augen bekommt, als er April May zum ersten Mal sieht.
  • Die Nachnamen von May und White reimen sich auf die Personen, die sie jeweils beschuldigt hatten: April May hatte Maya Fey beschuldigt, während Redd White Phoenix Wright beschuldigt hatte.
  • Während des Kreuzverhörs von Inspektor Gumshoe sagte dieser, dass das Opfer den Namen ihres Mörders in Blut geschrieben hätte. Er fügte noch hinzu "Das passiert ständig in Büchern und Filme!", worauf Phoenix entgegnete: "Das ist kein Film, Inspektor.". Ironischerweise beinhaltet die Realverfilmung diese Episode.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Character in 1-2.Court Records.

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