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Kristoph Gavin Galerie Sprites
Kristoph Gavin
Also, dieser Fall hat soeben eine wirklich... interessante Wendung genommen!
Der Trumpf-Wandel

Kristoph Gavin war ein bekannter Rechtsanwalt mit seiner eigenen Anwaltskanzlei und einst der Vorgesetzte sowie Mentor von Apollo Justice. Er ist mit Phoenix Wright befreundet. Kristoph Gavin hat einen jüngeren Bruder, Kantilen Gavin, der Musiker und Staatsanwalt ist.

FälschereiBearbeiten

Treffen mit den Mishams Bearbeiten

Als der berühmte Zauberer Magnifi Gramarye ermordet wurde, wurde sein Schüler Zak Gramarye des Mordes angeklagt. Kristoph wollte diesen Fall annehmen, um seinen Ruf zu verbessern. Um einen Freispruch zu bekommen, plante er, den Partner von Zak, Valant Gramarye, als wahren Täter hinzustellen.

Zu diesem Zweck wandte er sich an den Fälscher Drew Misham; er bat ihn, eine Tagebuchseite mit der Handschrift des Opfers zu erstellen. Die eigentliche Fälscherin war jedoch seine Tochter Vera Misham, die seit Jahren das Haus nicht verließ. Kristoph wollte sicherstellen, dass sein Verbrechen nicht entdeckt wurde. Daher versuchte er, das Vertrauen des jungen Mädchens zu gewinnen. Während er mit ihr sprach bemerkte er, dass sie die Angewohnheit hatte, an ihren Fingernägeln zu knabbern, wenn sie nervös war. Kristoph nutzte dies aus und schenkte ihr Nagellack, der mit Atroquinin, ein tödliches Gift, versetzt war. Er erzählte Vera, dass der Nagellack ein Glücksbringer sei und dass sie ihn benutzten sollte, falls sie jemals nach draußen gehen müsse. Außerdem behauptete er, dass die Wirkung des Nagellacks verschwinden würde, falls Vera jemandem davon erzählt.

Kristoph war sich sicher, dass, wenn Vera jemals nach draußen gehen und mit jemanden reden würde, dass sie nervös werden und sich selbst dadurch vergiften würde. Als zweite Versicherung schickte er den Mishams einen Brief mit Bezahlungsinformationen, in dem eine Gedenkmarke der Gramarye-Truppe enthalten war. Die Rückseite der Marke war ebenfalls mit Atroquinin versehen. Misham würde ebenfalls vergiftet werden. Doch was Kristoph nicht ahnte war, dass Vera ein Fan der Truppe war und die Gedenkmarke für sich behielt.

Zerstörung einer Legende Bearbeiten

In der Strafanstalt bot Kristoph Zak Gramarye seine Verteidigung an. Dieser wollte aber zunächst mit ihm eine Runde Poker spielen, um herauszufinden, ob er ihm trauen konnte. Zak gewann die Partie und lehnte Kristophs Angebot ab. Später spielte er mit Verteidiger Phoenix Wright Poker, wobei dieser gewann und so Zaks vor Gericht vertrat.

The Gavin Brothers

Treffen vor Kantilens Debut

Durch ein Pokerspiel um seinen Sieg gebracht fühlte Kristoph sich von Phoenix besiegt. Um sich zu rächen, plante er, die gefälschte Seite Phoenix unterzujubeln. Da sein jüngerer Bruder Kantilen Gavin die Anklage in dem Fall übernahm, erzählte er ihm, dass der Verteidiger einen gefälschtem Beweis vor Gericht bringen würde. Kantilen solle in diesem Moment Drew Misham als Zeugen aufrufen. Am Tag der Verhandlung gab Kristoph die gefälschte Tagesbuchseite an der Tochter des Angeklagten, damit sie sie an Phoenix weitergeben konnte.

Der Plan ging auf und Phoenix präsentierte im Laufe des Prozesses die Tagebuchseite. Daraufhin wurde Misham als Zeuge aufgerufen und konnte bestätigen, dass die Seite von ihm gefälscht war. Der Prozess wurde beendet, doch bevor der Richter das Urteil aussprechen konnte, verschwand der Angeklagte aus dem Gerichtssaal. Durch eine beinah einstimmige Abstimmung der Anwaltskammer verlor Phoenix die Anwaltsmarke; der einzige Anwalt, der nicht dafür sprach, war Kristoph. Nach diesen Ereignissen freundete er sich mit Phoenix an, allerdings nur, um ihn auszuspionieren. Seit Zaks Verschwinden befürchtete er, dass sein Verbrechen ans Licht kommen würde. Auch die Mishams und Spark Brushel, der in enger Verbindung zu der Truppe stand, wurden von ihm observiert.

In den nächsten sieben Jahren würde Phoenix die Angelegenheit weiter untersuchen; es stellte sich heraus, dass er dabei einen Verdacht gegen Kristoph hegte.

Nach sieben JahrenBearbeiten

Mord an "Shadi Smith" Bearbeiten

Sieben Jahre später traf Kristoph sich mit Phoenix im Bortschpott, um mit ihm zu Abend zu essen. Kristoph verließ das Lokal und begegnete dabei "Shadi Smith", der in Wahrheit Zak Gramarye war. Um sein Geheimnis zu wahren, wollte Kristoph ihn schnellstmöglich beseitigen. Er wusste, dass Phoenix und Zak im Geheimzimmer Poker spielen würde. Er nahm sich eine leere Flasche Traubensaft, die Phoenix unter seinem Klavier lagerte und versteckte sich in einem Geheimtunnel, der zu diesem Raum führte. Als nur Zak anwesend war, betrat Kristoph das Zimmer und erschlug ihn mit der Flasche. Da unter anderem Phoenix' Fingerabdrücke auf der Flasche waren, wurde ihm der Prozess gemacht. 

Kurz bevor er festgenommen wurde, telefonierte Phoenix mit Kristoph. Durch einen Ausrutscher seitens seines "Freundes" verdächtigte Phoenix ihn, konnte in aber noch nicht als Täter entlarven. Daher nahm er die Dienste von Kristophs Schüler und des Anfängers Apollo Justice in Anspruch. 

Im darauffolgenden Prozess leitete Apollo die Verteidigung und Kristoph assistierte ihm. Zunächst versuchte er seinen Schüler dazu zu bringen, die Zeugin des Mordes zu beschuldigen, doch dann äußerte Phoenix seinen Verdacht gegen Kristoph. Der Richter ordnete eine Zeugenaussage von ihm an, während Apollo von Phoenix assistiert wurde. Dadurch konnte die Schuld von Kristoph in diesem Fall bewiesen werden. 

Aufgeflogen Bearbeiten

Sechs Monate später hat Drew Misham einen Brief an Kristoph gesendet, in dem er darum bittet, die "Magie", die er auf seine Tochter Vera gesetzt hatte, zu entfernen. Die Briefmarke, die er dabei benutzt hatte, war vergiftet, sodass er 15 Minuten später an einer Atroquininvergiftung starb. Spark Brushel hatte Drew zu der Zeit interviewt. Vera wurde angeklagt, ihren Vater ermordet zu haben.

Phoenix Wright revolutionierte das Rechtssystem, indem er das Geschworenensystem austestete. In dem Prozess kam ans Licht, dass das Gift von der Briefmarke stammte. Als Vera Misham in den Zeugenstand gerufen wurde, kaute sie an ihren Fingernägeln, sodass sie von dem Atroquinin, das Kristoph in ihren Nagellack tat, vergiftet wurde.

Schwarze Psychische Blockaden Kristoph

Kristophs schwarze Psychische Blockaden.

In der Zwischenzeit besuchte Phoenix die Zelle von Kristoph. Er wollte herausfinden, warum er Shadi Smith vergiftet hatte. Kristoph irgorierte die Frage. Selbst das Magatama hat nichts gebracht, da Kristoph schwarze Psychische Blockaden hatte, die man nicht brechen konnte. Später kam Phoenix wieder, um Drews Brief zu stehlen, wurde von Kristoph dabei aber ertappt. Was Kristoph aber nicht wusste war, dass Phoenix durch eine versteckte Kamera sowohl den Inhalt ihres Gespräch als auch den Inhalt von Drews Brief aufgezeichnet hatte. Phoenix ließ das MASON-System entwickeln, mit dem er Apollo Justice und die Geschworenen durch seine Ermittlungen geleitet hat. So konnte er beweisen, dass Kristoph derjenige war, der die Briefmarke und den Nagellack vergiftet hat. 

Am nächsten Tag ging die Verhandlung ohne die Angeklagte weiter. Um die Wahrheit ein für alle Mal aufzudecken, rief Apollo Kristoph Gavin als spezieller Zeuge in den Zeugenstand. Kristoph überzeugte den Richter, alle von Phoenix' ermittelten Beweisen abzulehnen, da er weder die nötigen Rechte noch die entscheidenden Beweise für seine Schuld hätte. Obwohl er es zunächst leugnete, räumte er ein, dass er bis zum Tag vor dem Prozess sieben Jahre zuvor der Anwalt von Zak Gramarye war, stritt aber ab, die Fälschung in Auftrag gegeben und Drew Misham getötet zu haben, wofür es auch keine entscheidenden Beweise gab. Um Salz in die Wunde zu streuen, zeigte er auf, dass Apollo und Kantilen diejenigen gewesen wären, die Veras Kauen an ihren Fingernägeln und damit ihre Vergiftung und wahrscheinlichen Tod verursacht hätten. An diesem Punkt informierten ihn Kantilen und Apollo über das von Phoenix eingeführte Geschworenensystem, durch das das Gericht auch ohne entscheidende Beweise Vera freisprechen konnte.

Daraufhin bekam Kristoph einen Wutanfall, nannte die Geschworenen "Gesindel" und "ignorante Schweine", die die "Gerichte versauen" würden. Das Gesetz sei absolut, aber Kantilen und der Richter wiesen dies zurück, da das Gesetz "voller Widersprüche" und "das Endprodukt vieler Jahre Geschichte" sei. Kantilen fügte hinzu, dass das Rechtssystem Kristoph nicht mehr brauchen würde. Nachdem die Verhandlung beendet wurde, wurde Vera von allen Geschworenen einstimmig freigesprochen, aber Kristoph konnte bloß lachen. "Das Lachen war lauter als jedes Lachen zuvor... oder seither. Ein Lachen, das in den Sälen der Justiz widerhallte und scheinbar für Stunden anhielt."

PersönlichkeitBearbeiten

Kristoph Gavin
Papperlapapp! In diesem Gericht gibt es nur Platz für zwei: für mich und das Gesetz! Das Gesindel soll draußen bleiben, sage ich!
Der nachfolgende Wandel
KristophHD

Profilbild.

Kristoph strebte in allen Lebensbereichen die Perfektion an, besonders im Gericht, da er das Gesetz und die Beweise als absolut ansah, allein auf dessen Grundlage die Urteile gefällt werden sollten. Dies gab Kristoph ein großes Selbstbewusstsein und Überheblichkeit, sodass er nichts davon hielt, das "Rechtssystem in die Hände eines dummen, emotionalen Mobs zu legen". Dies führte aber ironischerweise dazu, dass er nur durch Schlupflöcher das Gesetz behandelte, da er, um Ruhm und Ehre zu erhalten, zur Beweisfälschung griff.

Während er die folgenden Fälschungen und Verbrechen durchführte, ergriff ihn List und Paranoia bei jedem seiner Schritte. Er war sehr entschlossen, sein dunkles Geheimnis zu vertuschen, sodass er selbst Phoenix' Versuch, der Wahrheit mit seinem Magatama auf die Spur zu kommen, auswich. Schwarze Psychische Blockaden erschienen, als nach dem Motiv für den Mord an Zak Gramarye fragte. Es wird impliziert, dass er die Wahrheit sogar in gewisser Weise vor sich selbst verheimlichte. Am Ende wurde das Geschworenensystem benötigt, um seine Pläne zu durchkreuzen.

Trotz seinem paranoiden Drang nach Perfektion und der Verzweiflung beim Geheimhalten seiner Geheimnisse war Kristoph für sein cooles und professionelles Auftreten vor Gericht bekannt. Er war praktisch unbeeindruckt, als Winston Payne die Oberhand in Apollos erstem Prozess gewann (obwohl Apollo selbst in Panik geriet) und erhob sogar einen Einspruch in der gleichen ruhigen Stimme wie immer. Bevor seine Verbrechen ans Licht kamen, verlor er diese Gelassenheit nicht.

Kristoph hat eine Narbe auf seiner rechten Hand. Wenn er seine Muskeln in dieser Hand anspannt, wird ein totenkopfähnliches Bild geformt, wobei die Narbe den "Mund" bildet. Das war der Tick, den Apollos Armband während des letzten Prozesses bei Kristoph entdeckte.

NameBearbeiten

  • Sein japanischer Name "Garyuu" (牙琉) könnte, zusammen gelesen, "selbstgelehrter Mann" oder "Drachenklaue" bedeuten.
  • Wird "Kirihito" (霧人) rückwärts gelesen, erhält man "hitokiri" (人霧). "Hitokiri" (人斬り) heißt soviel wie "Mörder".
  • "Gavin" wurde als sein Nachname gewählt, damit die Doppelbedeutung in Zusammenhang mit Kantilen und seiner G-Kette erhalten bleibt.
  • "Kristoph" scheint die Kurzform von "Kristopher" zu sein, was eine ungewöhnlich geschrieben Version von "Christopher", also einem christlicher Namen, ist. Dies kann als Gegensatz zu der Tatsache gesehen werden, dass er zum Beispiel von Vera Misham als "Der Teufel" gesehen wird.

Trivia Bearbeiten

  • Kristoph wurde als "traditioneller Gentleman" designt, um ein Gegenstück zu Kantilens modernerem Design abzubilden.[1]
  • Die Gavin-Brüder wurden ursprünglich mit zwei spitzen Haarstreifen (einen auf jeder Seite) designt, um sie wie Pharaonen aus dem alten Ägypten (beziehungsweise wie Pharao-Frisuren) aussehen zu lassen.).[1]
  • Character Designer Kazuya Nuri mochte es ganz besonders, die Teile zu erschaffen, wo Kristoph die Kontrolle verliert.[1]
  • Es gibt einige Parallelen zwischen den Gavin-Brüdern und den Fey-Schwestern Mia und Maya. Sowohl Kristoph als auch Mia hatten eine Mentor-Rolle für Apollo beziehungsweise Phoenix bis sie zwischen dem ersten und zweiten Fall der Karriere ihres Schützlings von der Bildfläche verschwanden. Außerdem wurden sowohl Maya als auch Kantilen im zweiten Fall introduziert, aber die Fey-Schwestern sind Phoenix' Verbündete und spielen ähnliche Rollen, während die Gavin-Brüder unterschiedliche Rollen als Rivale bzw. Antagonist spielen.
  • Kristoph Gavin und Athena Cykes sind die bisher einzigen beiden bekannten Charaktere mit schwarzen Psychischen Blockaden, wobei beide ironischerweise auch noch Strafverteidiger sind. Bisher wurden nur Athenas schwarze Blockaden beim Zerbrechen gesehen.

ReferenzenBearbeiten

  1. 1,0 1,1 1,2 (2009). "The Art of Phoenix Wright: Ace Attorney". UDON. ISBN 1-897376-19-7.

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