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Kay Faraday
Selbst zur späten Abendzeit, wenn kein Vogel zum Flug bereit, einer in die Schatten schwebt und in seinen Krallen trägt das Licht der Gerechtigkeit! Zaget nicht länger! Denn ich bin der Meisterdieb Yatagarasu![1]
Kay Faraday ist der zweite, selbst ernannte, Meisterdieb Yatagarasu, welche darauf aus ist, die Warheit zu "stehlen". Sie assistiert Miles Edgeworth während seiner Untersuchungen gegen den Internationalen Schmugglering.

GeschichteBearbeiten

Kindheit Bearbeiten

Kay Faraday wurde als Tochter des Staatsanwaltes Byrne Faraday im Jahr 2001 geboren. Schon von Geburt an lernte sie ein Freund ihres Vaters kennen, Inspektor Tyrell Badd, den sie von da an als "Onkel" ansah. Byrne brachte Kay bei verschiedenen Gerichtsverfahren mit ins Bezirksgericht. Während dieser Fälle kaufte er Kay Biskuitrollen von einem der Automaten des Gerichtsgebäudes.

Book of Promises

Kays "Buch der Versprechen"

Während ihrer Kindheit hatte ihr Vater dafür gesorgt, dass Kay ihm einige Dinge verspracht. Diese Versprechen hielt sie dann in einem Notizbuch fest, dass sie "Buch der Versprechen" (eng.: Book of Promises) nannte. Unter anderem gelobte Kay, dass sie niemals Geschenke von Fremden annahm oder vor anderen weinte.

Der Tod ihres VaterBearbeiten

Als Kay zehn Jahre alt war, war ihr Vater Staatsanwalt im Verfahren gegen den bekannten Dieb Yatagarasu. Doch mitten im Prozess behauptete der Angeklagte, dass Byrne der Yatarasu war. Als die Verhandlung pausiert wurde, gingen die beiden Männer ins Angeklagtenzimmer Nr. 2, um mitteinander zu sprechen. So war es Byrne nicht möglich,seiner Tochter ihre üblichen Biskuitrolle zu kaufen.

Nachdem sie eine Weile mit ihrem pinken Ballon in der Nähe eines Automaten gewartet hatte, traf sie auf den hungrigen Wachmann des Zimmers Nr. 2, Inspektor Dick Gumshoe. Er hatte gerade erst seine dürftige Gehalterhöhung von 5$ ausgezahlt bekommen und legte sein Ged mit Kays zusammen, um zwei Biskuitrolle für 6$ zu kaufen. Da Kay nur Kleingeld hatte, lief sie los, um jemanden zu finden, der ihr ihre Münzen in einen 1$ - Schein wechseln konnte. Sie fand Staatsanwalt Miles Edgeworth, der sich gerade mit seinem Mentor Manfred von Karma unterhielt. Obwohl Edgeworth von dem kleinen Mädchen verwirrt war, wechselte er ihr das Geld, ohne weiter nach zu fragen. Kay sagte zu ihm, er sei "unheimlich" und lief weg.

Silly Gummy

Verwirrter Gumshoe lässt Biskuitrolle fallen

Eifrig lief Kay zurück zu Gumshoe, um sich die Biskuitrollen zu kaufen. Eine nahm sie, um sie später ihrem Vater zu geben, den anderen teilte sie mit Gumshoe. Sie setzten sich auf einen nahegelegene Bank, wo Kays Ballon an einen Kaktus stieß und platzte. Gumshoe erschrak sich und ließ seinen Pfannenkuchen fallen. Nachdem sie ihre Biskuitrolle aufgegessen hatte, erzählte Kay Gumshoe von ihrem Versprechen, niemals Geschenke von Fremden an zu nehmen. "Gummy" versprach ihr, niemanden davon zu erzählen. Dannach verließ Kay den Flur.

Krawattentuch

Kay putzt ihre Nase an Edgeworths Krawatte

Zwanzig Minuten später wurden Byrne Faraday und der Angeklagte tot im Angeklgtenzimmer Nr. 2 gefunden. Durch die aufgeregten Polizisten erfuhr auch Kay davon. Kurz daraufhin wurde Gumshoe der Hauptverdächtige dieses Mordes. Wütend rannte Kay in den dritten Stock, trat Edgeworth vors Schienbein und rannte weg, wobei sie die Biskuitrolle ihres Vaters fallen ließ. Später versuchte sie nochmal, ihn im Gerichtssaal Nr. 3 zu treten, doch er hielt sie auf. Er gab ihr ihre Biskuitrolle wieder und da diese nun keinen Empfänger hatte ass sie sie genüsslich auf. Der Schock über den Tod ihres Vaters begann sie zu überwältigen und sie fing an zu weinen. Sie putzte sich die Nase an Edgeworths Krawatte und erklärte ihm die Versprechen, die sie ihrem Vater gemacht hatte und gab ihm das Notizbuch. Edgeworth gab ihr daraufhin seine Krawatte und sagte ihr, es wäre nur geliehen, sie solle es ihm später gewaschen zurück geben.

Kay folgte Inspektor Tyrell Badd in das Angeklagtenzimmer Nr. 2, wo er die Untersuchungen zu Byrnes Tod leitete. Er erlaubte Kay, bei den Ermittlungen zu helfen, und gab ihr einige Aufgaben. Kay fand eine Flasche Parfüm, die sie - laut Badd - aufbewahren sollte. In Warheit versuchte er Kay von den Untersuchungen und ihren möglichen Ergebnissen fern zu halten. Schließlich traf Miles Edgeworth während seiner Untersuchungen auf Byrnes Gegner dieses Falles, die Strafverteidigerin Calisto Yew, und wies ihr nach, die beiden Morde begangen zu haben. Yew gestand und erklärte auch, dass sie der wahre Yatagarasu wäre und ein Agent eines internationalen Schmugglerrings. Bevor Edgeworth reagieren konnte, zog sie eine Waffe und drohte damit, ihn zu erschießen. Edgeworth war wie versteinert, bis Kay kam und ihm zu schrie, er solle verschwinden. Im letzten Moment duckte er sich und entkam so der Kugel. Yew flüchtete aus dem Gerichtssaal und verschwand (siehe Turnabout Reminiscence).

Folgen Bearbeiten

Nach Byrnes Tod zog Kay zu ihrer Mutter und ihren Verwandten. Die nächsten sieben Jahre lebte sie in Unwissenheit. Sie wusste nicht, wie ihr Vater genau gestorben war, oder was mit dem Mörder geschehen war. Nach diesen sieben Jahren fand sie ein Tagebuch ihres Vater, das bewieß, dass er der große Dieb Yatagarasu war. Auch fand sie ein Gerät namens "Little Thief", welches Byrne für seine Diebstähle benutzt hatte. Als der Yatagarasu eine Visitenkarte an eine Botschaft sendete, beschloss Kay den Titel Yatagarasu zu übernehmen. Sie ging zurück nach Los Angeles, um Miles Edgeworth zu finden, denn sie versprach sich selbst, Calisto Yew zu finden und sie und den Schmugglerring vor Gericht zu bringen.

Zusammenarbeit mit Miles Edgeworth Bearbeiten

Wiedersehen Bearbeiten

Kay trifft edgeworth

Kay trifft auf den gefesselten Edgeworth

Kay fand Miles Edgeworth gefesselt in einem Raum im Gatewater Land, wo er vorher von einem unbekanntem Angreifer nieder geschlagen wurde. Während Edgeworth versuchte sich zu befreien, machte er merkwürdige Geräusche, die Kay zu ihm führten und die sie als vergnügt wahrnahm. Sie machte den Staatsanwalt los und erklärte sich selbst zu seiner Ermittlungspartnerin, da Gumshoe vorübergehend unter den Interpol-Agenten Shi-Long Lang arbeitete. Während Kay Edgeworth sofort erkannte, wusste dieser zu diesem Zeitpunkt nicht, wer sie war.

Während Edgeworth in einem Entführungsfall untersuchte, begleitete Kay ihn. Schon bald fanden die beiden die Leiche von Oliver Deacon, wodurch Edgeworth nun in einem Mordfall ermittelte. Schnell stellte sich herraus, das Deacon eigentlich der Sträfling Colin Devorae war, welcher Verbindungen zur Amano Group und dem Schmugglerring hatte. "Little Thief" erwieß sich als nützlich, um den angeblichen Tatort, das Parkstadion, zu rekonstruieren. Da Ernest Amano die Ermittlungen am wahren Tatort, das Geisterhaus verhinderte, indem er es kaufte, konnte Edgeworth nur dank Kays Gerät das Haus nachbilden, um weitere Untersuchungen anzustellen.

Nach der Lösung des Falls, übergibt Kay Edgeworth sein Halstuch, das er ihr vor sieben Jahren geliehen hatte, was Gumshoe und Edgeworth an ihr aller erstes Treffen mit Kay errinerte. Sie erzählte Edgeworth von der Visitenkarte des offensichtlichen "falschen" Yatagarasu. Edgeworth und Gumshoe versprachen ihr den "falschen" Yatagarasu zu fangen.

Der wahre Yatagarasu Bearbeiten

Am nächsten Tag tauchte Kay in Edgeowrths Büro auf und erzählte ihm, dass der Yatagarasu angekündigt hatte, das schmutzigste Geheimnis der Allebahstisch-Babahlesischen Botschaft zu stehlen. Zu zweit gingen sie zur Botschaft um Calisto Yew zu finden. Shi-Long Langs Mitarbeiter waren bereits da, um die Sicherheit zu stärken. Kay und Edgeworth schauten sich eine Steel Samurai Show im amerikanischen Thearum Neutralis, dass genau zwischen der Botschaft von Allebahst und Babahl liegt. Dort ereignetete sich aber nichts Ungewöhnliches.

Kay verfolgung

Verfolgung von Shih-na

Nach der Show begann jedoch der babahlesische Teil des Gebäudes Feuer zu fangen und jemand behauptete, den Yatagarasu gesehen zu haben. Kay erkannte ihre Chance und rannte zur Open-Air Bühne, wo sie eine verhüllte Person antraf. Die Person begann zu fliehen und Kay verfolgte sie. Dei Jagd endete im Sekreteriat von Babahl, wo Kay eine Leiche entdeckte. Geschockt schrie sie auf, doch Shi-Long Langs Untergebene Shih-na, fand sie und verhaftete sie auf Grund des Mordverdachtes. Gumshoe und Edgeworth trafen kurz daraufhin auf die beiden, bevor Kay abgeführt werden konnte. Edgeworth konnte ihre Vergaftung gerade rechtzeitg verhindern. Die Untersuchungen des Mordes am Sekretär des Babahlesischen Botschafters Manny Coachen begannen.

Edgeworth integrierte sich direkt in das Untersuchungsteam, das unter Franziska von Karma arbeitete und in den Ermittlungen von Interpol gegen den Schmugglerring aktiv waren. Nach einer Untersuchung des Tatortes konnte er Shih-na beweisen, dass die Waffe aus dem allebahstischen Teil der Botschaft stammte, was den Verdacht gegen Kay lockerte. Währenddessen ereignete ein weiterer Mord in Allebahst. Kay und Gumshoe ermittelten weiter in Babahl, während das Untersuchungsteam zum zweiten Tatort wechselte. Dabei fand Kay einen Gegenstand, der wie ein Plektrum aussah.

Als Edgeworth wiederkam, beauftragte er Gumshoe, Informationen über das Sekreteriat zu sammeln. Mithilfe von "Little Thief" konnten sie das Büro vor dem Feuer rekonstruieren. Die Untersuchungen brachten einige Antworten, doch warfen auch mehr Fragen auf. Aber Kay ermutigte ihn weiter zu machen trotz des harten Falles. Die Beweise zeigten eindeutig, dass Shih-na in den Mord verwickelt war, also stellten sie die Interpol-Agentin im Theatrum Neutralis zur Rede. Als Edgeowrth zeigte, dass es Shih-na war, die Kay bis zur ersten Leiche verfolgt hatte, lachte sie nur und gab sich als Calisto Yew zu erkennen. Kay kam bei dieser Aussage ins Schwanken, doch Edgeworth ermutigte sie, dass sie jetzt, wo sie das Ende schon sehen konnte, nicht aufgeben durfte. Kay erkannte das an und nahm die Perfüm Flasche hervor, die sie vor sieben Jahren bei dem Mord an ihrem Vater gefunden hatte. Die Fingerabdrücke auf der Flasche würden beweisen, dass Shih-na wirklich Calisto Yew war.

Shihna kay

Als Shih-nas Geisel

Doch Shih-na wollte nicht aufgeben. Sie verspottete Kay und ließ sie in ihre Falle laufen. Als Kay näher kam, hielt sie ihr Kay eine Waffe an die Schläfe. In diesem Moment Edgeworth eine unglaubliche Entdeckung machen ließ: Sowohl Byrne Faraday, als auch Calisto Yew waren der Yatagarasu. Plötzlich tauchte Tyrell Badd auf und gab zu, dass er das dritte Mittglied der kleinen Organisation war. Doch bevor Badd das Geständnis zu Ende bringen und auf Shih-na schießen konnte, schnappte sich Lang Shih-na und wurde dabei angeschossen. Er erklärte, das alles auf seine Verantwortung geschehen war. Shih-na wurde nachträglich verhaftet und abgeführt, doch vorher ließ sie etwas wie ein paar Haarspangen fallen. Kay hob sie auf und gab sie direkt an Edgeworth weiter. Byrne Faradays Mörder wurde endlich seiner gerechten Strafe vorgeführt, doch der Kopf des Schmugglerrings blieb im Verborgenem.

Ende des Schmugglerrings Bearbeiten

Es stellte sich heraus, dass der allebahstische Botschafter Quercus Alba hinter dem Schmugglerring und der beiden Morde steckte. Das Ermittlungsteam konnte ihn abfangen und Edgeworth konfrontierte ihn mit den Anschuldigungen. Während ihrer Diskussion standen die anderen um den Botschafter herum, sodass dieser keine Fluchtmöglichkeit mehr hatte. Kay behauptete, dass sie ihm Little Thief und den Organizer ihres Vaters überlassen würde, falls er diese Diskussion gewinnen würde. Der Organizer hätte angeblich entscheidende Informationen über den Schmugglerring, was allerdings ein Bluff von Kays Seite aus war. Letztendlich konnte Edgeworth Alba besiegen, da Lang mit dem allebahstischen Kaiserhaus in Kontakt getreten war und diese Alba als Botschafter ihres Landes aberkannt hatte. Alba wurde seiner Verbrechen in den U.S.A. und in Allebahst angeklagt.

Kaygumedge

Teamfoto mit Edgeworth und Gumshoe

Später schaute sich Kay die Verhandlung gegen Alba an, bei der Edgeworth die Anklage übernahm. Nach dem Porzess traf sie ihn in seinem Büro und erzählte ihm, dass sie den Yatagarasu wiederbeleben und dazu zwei weitere Mädchen für ihr Team suchen will. Bevor sie sich von Gumshoe und Edgeworth verabschiedete, schoss sie mit den beiden ein Foto, wobei Edgeworth er unfreiwillig mitreingezogen wurde.

Persönlichkeit Bearbeiten

NameBearbeiten

  • Ihr Vorname "Kay" wurde für Wortspiele wie "Du kannst mich Kay nennen, 'kay?" gewählt. Er könnte auch an das englische Wort "key" (dt.: "Schlüssel") angelehnt sein.
  • Ihr Nachname "Faraday" könnte einerseits vom Faradayschen Käfig stammen, der nach dem Physiker Michael Faraday benannt wurde. Andererseits könnte er eine Anspielung auf Insepktor Farraday sein, eine Romanfigur aus den Kurzgeschichten "Boston Blackie" von Jack Boyle.
  • Ihr japanischer Vorname "Mikumo" besteht aus den Kanji für "schön" und für "Wolke", so dass er wortwörtlich übersetzt "schöne Wolke" bedeutet.
  • Ihr japanischer Nachname "Ichijō" ist sehr geläufig und kann als "Lichtstrahl" übersetzt werden.

Trivia Bearbeiten

Bilder Bearbeiten

Sprties Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Kay Faraday: Even in the depths of night, when no other bird dares to take flight, one alone soars to shine the light of righteousness on the world's blight! And that one is me! For I am the Great Thief, Yatagarasu!
    Übersetzung aus der deutschen Fan-Übersetzung des Spiels Ace Attorney Investigations: Miles Edgeworth

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