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Godot
Schwärzer als die dunkelste Nacht und bitterer als die Hölle... Das ist Kaffee.
Der gestohlene Wandel

Godot war ein mysteriöser, kaffeeliebhabender Staatsanwalt, der einige Fälle übernommen hatte, in denen Phoenix Wright als Strafverteidiger agierte. Sein wahrer Name war Diego Armando, doch diesen Namen und seinen alten Beruf als Strafverteidiger hatte er abgelegt, nachdem er vergiftet, und Staatsanwalt wurde, um Wright, den er wegen eines Grolles "Breit" nennt, gegenüberzustehen.

Karriere als Verteidiger Bearbeiten

Mia Feys erste Verhandlung Bearbeiten

Armando arbeitete in der Anwaltskanzlei Grossberg. Während Mias ersten Verhandlung assistierte er ihr anstelle von ihrem Mentor Marvin Grossberg. Er gab ihr Hilfestellung und beharrte darauf, dass sie nicht nachlassen sollte. Doch als sich die Verhandlung ihrem Ende näherte, starb Angeklagte Terry Fawles im Zeugenstand. Wie sich herausstellte hatte Dahlia Hawthorne, Fawles' große Liebe, die einzige Zeugin und die wahre Mörderin, ihn dazu beauftragt, Gift einzunehmen. Vor Wut zerbrach Armando seinen Kaffeebecher, sodass seine Hand anfing, zu bluten.

Später kamen Mia und Armando zusammen, was auch Grossberg bekannt war.

Vergiftung Bearbeiten

Armando begann, Nachforschungen bezüglich Dahlia anzustellen. Am 27. August 2013 trafen sich die beiden in der Cafeteria des Gerichtsgebäudes. Während Armando sie befragte, schüttete Dahlia heimlich dasselbe Gift in Armando Kaffee, das auch Fawles das Leben nahm. Armando wurde durch seinen Kaffee vergiftet und fiel in ein jahrelanges Koma. Das Gift hatte seine Haare gebleicht und Schäden in seinem Nervensystem sowie in seinen Augen verursacht.

Zurück zu den Lebenden Bearbeiten

Nach fünf Jahren wachte Armando von dem Geruch von Morgenkaffee auf. Allerdings erfuhr er, dass Mia während seines komatösen Zustandes von Redd White umgebracht und Dahlia Hawthorne bereits hingerichtet wurde. Er erfuhr ebenfalls von Phoenix Wright, Mias Lehrling und machte ihn für ihren Tod verantwortlich. Da Armando es nicht geschafft hatte, Mia vor ihrem Tod zu bewahren, beschloss er, dafür ihre kleine Schwester Maya Fey zu beschützen.

Da Armando sein altes Ich als verstorben betrachtete, nannte er sich um in "Godot" und wurde Staatsanwalt. Er wollte nicht nur Phoenix vor Gericht testen, sondern auch Mayas Tante Morgan Fey beobachten, die bereits einmal einen Komplott gegen ihre Nichte geschmiedet hatte.

Da sein Sehvermögen durch das Gift stark eingeschränkt war, musste er eine spezielles Visier tragen; trotzdem konnte er weiß von rot nicht unterscheiden.

Karriere als Staatsanwalt Bearbeiten

Begegnung mit "Breit" Bearbeiten

Godot
Ich bin aus den Tiefen der Hölle zurückgekehrt, um mich mit Ihnen zu messen.
Der gestohlene Wandel
Godots erster Prozess als Staatsanwalt war eine Verhandlung gegen den berühmten Meisterdieb Mask☆DeMasque. Auf diese Weise lernte er Phoenix Wright persönlich kennen, den er seitdem "Breit" nannte. Dieser vertrat den Angeklagten Ron DeLite. Während des Prozesses setzte Godot Phoenix unter Druck und verwirrte gelegentlich das Gericht mit seinen meist kaffeebezogenen Metaphern. Als DeLite freigesprochen wurde, wurde er kurze Augenblicke später eines Mordes angeklagt. Auch in diesem Fall übernahm Godot die Anklage. Godot drängt auch in dieser Verhandlung Phoenix in die Ecke. Doch mithilfe von Mia, die von Maya beschworen wurde, konnte Phoenix den Spieß umdrehen und den Prozess gewinnen (siehe Der gestohlene Wandel).

Im Januar begegnete Godot Phoenix Wright erneut vor Gericht. Ein Progammierer wurde in einem Restaurant umgebracht und der Kellnerin wurde daher der Prozess gemacht. In dieser Verhandlung wurde deutlich, dass Godot rot von weiß nicht unterscheiden konnte, da er den Ketchupfleck auf der Schürze der Angeklagten nicht bemerkt hatte. Als der furchteinflößende Kredithai Furio Tigre den Zeugenstand betrat, war Godot der einzige, der seine Gelassenheit bewahrte. Trotz seiner beeindruckenden Einstellung konnte Phoenix ihn dennoch ein weiteres Mal besiegen, sodass seine Klientin freigesprochen wurde (siehe Wandel der Schwestern).

Mordversuch an Maya Fey Bearbeiten

Als er Morgan Fey eines Tages belauschte, bekam er ein Gespräch zwischen ihr und ihrer Tochter Pearl Fey mit. Morgan hatte vor ihrer Verhaftung Anweisungen im Fey-Anwesen hinterlassen, die Pearl befolgen sollte. Ihr war nicht bewusst, dass diese Anweisungen zur Ermordung ihrer Cousine Maya Fey führen würden. Nichtsahnend erzählte sie Phoenix und Maya von dem Hazakura-Tempel; die drei begaben sich später dorthin.

Währenddessen kontaktierte Godot eine Nonne des Tempels namens Iris. Durch seine Position als Staatsanwalt konnte er auch Kontakt zu Misty Fey, Mayas Mutter, aufnehmen, die seit Jahren unter dem Pseudonym "Elise Deauxnim" lebte. Er fragte die beiden Frauen um ihre Unterschützung, um Maya vor dem Plan zu schützen. Misty ging ebenfalls zum Hazakura-Tempel. Sie hatte Pearl angeboten, mit ihr ein paar Bücher zu lesen, damit diese mit dem Plan ihrer Mutter nicht fortfahren konnte. Doch sie konnte sie nicht aufhalten; am Abend überquerte Pearl eine Brücke zum Inneren Tempel, wo Maya ihr Training absolvierte. Dort versuchte sie den Geist von Dahlia Hawthorne zu beschwören. Godot selbst war auch in der Nähe des Tempels und befürchtete das Schlimmste, doch die Beschwörung schlug fehl. Misty war ebenfalls auf der anderen Seite der Brücke und hatte bereits Dahlia beschworen.

Dahlia ging in den Garten des Inneren Tempels, wo sie Maya fand. Sie drängte sie an einer riesigen Laterne im Garten und versuchte, sie umzubringen. Godot, der das Ganze beobachtete, wusste nicht, wer Dahlia momentan beschwor. Voller Wut auf die Frau, die sein Leben ruiniert hatte nahm er Mistys Stabschwert an sich und erstoch sie von hinten. Dahlia konnte sich noch umdrehen und versetzte Godot mit ihrem Messer eine Wunde im Gesicht, sodass seine Maske abfiel. Als Misty starb, verließ Dahlia automatisch ihren Körper; währenddessen war Maya in Ohnmacht gefallen.

Godot trug seine Maske, um seine Wunde zu verdecken. Nachdem er Maya in den Tempel getragen hatte, beseitigte er jegliche Spuren des Mordes. Weil er das Blut im Schnee nicht sehen konnte, war er gezwungen, den Schnee in einen großen Bereich um die Laterne herum wegzuräumen. Godot sah damit jedoch nicht das blutige Wort "Maya", das Dahlia im letzten Moment schreiben konnte. Mit Mistys Leichnahm ging er zur Dämmerbrücke, die zu diesem Zeitpunkt durch einen Blitzeinschlag runtergebrannt worden war. Daraufhin rief er Iris an und bat sie, zur Brücke zu kommen. Er befestigte ein Stück Seil der Brücke an die Leiche und schwang sie auf die andere Seite, wo Iris sie auffing. Iris brachte Mistys Leiche mit dem Schneemobil in den Hinterhof des Hazakura-Tempels und erstach Misty, um es aussehen zu lassen, als hätte das Verbrechen auf der anderen Seite der Dämmerbrücke stattgefunden.

Der letzte Prozess Bearbeiten

Persönlichkeit Bearbeiten

Godot

Im Jahr 2018 - 2019

Armando war in seinen Tagen als Strafverteidiger großspurig und selbstgefällig. Vor Gericht behielt er seine Ruhe bei, selbst, wenn er einen ernsthaften Nachteil hatte. Dies zeigte sich vor allem bei Mia Feys erstem Fall, bei dem er ihr mit Rat zur Seite stand. Auch nach seinem Koma hat er diese Coolness beibehalten, so war er der Einzige, der sich nicht von Furio Tigre einschüchtern ließ.

Godot hat die Angewohnheit, seine persönlichen Prinzipien als "seine Regeln" vorzustellen und unzählige Metaphern und Vergleiche zu benutzen, die andere Menschen meist nicht verstehen. Außerdem lacht er kurz auf, bevor er etwas kommentiert. Was Godot am meisten auszeichnet ist seine Liebe zu Kaffee, auf dem sich die meisten seiner Vergleiche stützen. Selbst während Gerichtsprozessen trinkt er seinen Kaffee, der ihm zugeschoben wird. Er erzählte einmal, dass er bei jeder Verhandlung 17 Tassen drinkt und 107 persönliche Kaffeemischungen hat, von die die Nummer 102 seine Lieblingsmischung sei. Meist trinkt er Kaffee bitter und heiß.

NameBearbeiten

  • Sein richtiger Name "Diego Armando" könnte vom berühmten Fußballspieler Diego Armando Maradona stammen, dessen Sturz wegen Drogen als zurückführender benannt wurde.
  • Sein Pseudonym "Godot" könnte vom Theaterstück Warten auf Godot von Samuel Beckett kommen. Luke Atmey erwähnte, dass einige Menschen ihr ganzes Leben lang auf Godots Auftreten warten würden. Dies spielt auf dieses Stück an, bei dem zwei Männer auf ihren Bekannten Godot warten. Eine weitere Anspielung auf dieses Stück lieferte Godot selbst, als er sagte, dass niemand auf ihn gewartet habe, als er aufgewacht war. Man erhält den Namen auch, indem man die jeweils letzten Silben aus seinen Vor- und Nachnamen nimmt (Diego Armando) und ein T hinzufügt.
  • Sein voller japanischer Name "Souryuu Kaminogi" könnte vom Ausdruck "kusonigai yumoru" stammen, was so viel bedeutet wie "Ein bitteres Getränk", was auf seine Kaffeesucht anspielt.
    • Sein japanischer Vorname beinhaltet das Kanji für "Drache", etwas, was er mit Phoenix Wright gemeinsam hat.
    • Sein japanischer Nachname bedeutet "Gott des Baumes", was ebenfalls eine Anspielung auf das Theaterstück Warten auf Godot ist.

Trivia Bearbeiten

  • Godots Synchronsprecher Hideki Kamiya wollte zunächst "Einspruch, baby!" rufen, doch weil das Bild nur "Einspruch!" zeigt, konnte das Team die Idee nicht umsetzen.
  • Godot sollte anfangs ein Raucher sein und Bourbon trinken. Doch diese Idee wurde gestrichen, damit er keinen negativeren Einfluss auf Kinder hatte.

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