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Artikel des Monats
König der Staatsanwälte Trophäe

Dieser Artikel wurde im Oktober 2017 gewählt.

Blynde
Das Austauschprogramm der Internationalen Anwaltskammer also? Das klingt nach... Spaß. Ich hoffe, Ihnen gefallen unsere Sehenswürdigkeiten. Sie können es heute ruhig angehen lassen. Keine Sorge, Staatsanwalt Blynde wird sich schon um alles kümmern!

Britischer Wandel ist das zweite Prolog-Kapitel von Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney. Phoenix Wright und seine Assistentin Maya Fey reisen bei einem Austauschprogramm der Internationalen Anwaltskammer von Los Angeles nach London. Phoenix verteidigt eine junge Frau namens Sophie de Narrateur vor den Anschuldigungen des Diebstahls und der Körperverletzung. Die Musik, die in diesem Kapitel verwendet wird, ist bekannt als "Britischer Wandel-Mix", eine Sammlung von orchestralen Arrangements von Musikstücken aus Phoenix Wright: Ace Attorney.

Ein Vorfall auf einem FrachterBearbeiten

Britischer Wandel Schiff

Ort des Geschehens

Auf einem kleinen Frachter brach zwischen zwei Frauen ein Kampf aus. Die Geräusche des Kampfes erregten die Aufmerksamkeit des patrouillierenden Wachmanns. Er erreichte den Ort, als eine der Frauen zu Boden fiel und die andere ein Stahlrohr hielt.

VerhandlungBearbeiten

London Zeitungsartikel

Maya hielt eine Zeitung in der Hand. Inspektor Chelmey und Barton ermitteln gegen Juwelendiebe in London.

In einem britischen Angeklagtenzimmer warteten Phoenix Wright und Maya Fey auf den Beginn einer Verhandlung, obwohl Phoenix nicht erwartete, an einer Verhandlung teilzunehmen. Maya fragte sich, ob der Juwelendiebstahl, der in der Lokalzeitung abgebildet war, etwas mit dem Fall zu tun hätte, aber Phoenix ging von einem einfachen Musterfall aus, da sie nur wegen des Austauschprogramms der Internationalen Anwaltskammer dort waren. Während sie sprachen, erschien "Frau Gloria" vom Mädcheninternat St. Heggson mit Phoenix' Mandantin, die Schülerin Sophie, im Angeklagtenzimmer. Gloria erklärte, dass Sophie auf schuldig plädieren würde, und gab Phoenix die Fallakten. Sophie sagte kaum etwas, aber als Gloria ging, flüsterte sie:
Sophie de Narrateur
Ich bin... keine Hexe.

Jimmy SmilesBearbeiten

Bobby badger

Bobby Badger

Es gab keine Zeit für weitere Fragen, da die Verhandlung begann. Laut Staatsanwalt Blynde habe Sophie de Narrateur den Frachter ohne Erlaubnis betreten und wurde von einem Besatzungsmitglied dabei ertappt, wie sie versuchte, ein Bobby Badger-Spielzeug zu stehlen. Daraufhin hätte sie ein Stahlrohr genommen und das Besatzungsmitglied bewusstlos geschlagen. Daraufhin wurde sie vom Wachmann Jimmy Smiles festgenommen. Dieser Wachmann wurde in den Zeugenstand gerufen und sagte aus. Er behauptete, dass abgesehen vom Kampf nichts Ungewöhnliches am Tatort vor sich gegangen sei. Phoenix erfragte weitere Informationen zu seiner Patrouille und er gab an, dass er mit seiner Patrouille um 22:20 Uhr begonnen hätte, weil um die Uhrzeit immer die spannende Krimiserie, die er sich im Dienstzimmer immer anschaue, enden würde.

Blynde reichte dann ein Foto des Tatorts ein, das zeigte, dass eine der Kisten zerbrochen wurde, anscheinend durch das Stahlrohr, dessen Inhalt aus Bobby-Badger-Plüschtieren bestand. Außerdem wurde eine weitere Kiste, die etwas entfernt zum Ort des Kampfes stand, aufgebrochen. Phoenix konfrontierte den Zeugen damit und fragte, wie er etwas derart Ungewöhnliches übersehen konnte. Dieser erklärte, dass das Licht im Frachtraum nicht an gewesen sei, aber durch die Notbeleuchtung habe er immerhin etwas im Halbdunkel erkennen können. Er erwähnte auch, dass er seine "treue Taschenlampe" dabei gehabt hätte, die, bedeckt von seinen durch Schokolade klebrigen Fingerabdrücken, als Beweis eingereicht wurde. Smiles fuhr fort und sagte, dass er gesehen habe, wie Sophie de Narrateur direkt vor dem Besatzungsmitglied gestanden und dann zugeschlagen hätte. Dies widersprach aber dem Attest, das eine Platzwunde am Hinterkopf attestierte.

Phoenix behauptete, dass der Zeuge unzuverlässig und seine Mandantin unschuldig sei. Smiles sah sich, weil in seiner "langen und erfolgreichen sechsmonatigen Karriere als Wachmann" niemand je seine Professionalität und Expertise angezweifelt hätte, dazu gezwungen, seine "Geheimwaffe" als Beweis einzureichen, die er sogar vor der Staatsanwaltschaft verheimlichte. Als Smiles die Angeklagte festnahm, konfiszierte er die Marke, die angeblich während des Kampfs von einem der Bobby Badger-Spielzeuge abgerissen wurde. An diesem Punkt erinnerte Blynde Phoenix daran, dass er den Wunsch ihrer Mandantin vergessen würde und ihm aufgetragen wurde, das von der Staatsanwaltschaft beantragte Urteil zu akzeptieren, aber die Verteidigung beantragte, dass die Verhandlung fortgeführt werden sollte. Der Richter unterbrach die Verhandlung um 15 Minuten, nach der Blynde seinen zweiten Zeugen aufrufen sollte.

Olivia AldenteBearbeiten

Während der Pause fanden Phoenix und Maya Gloria im Angeklagtenzimmer, die Mayas Zeitung las. Als Gloria die beiden bemerkte, sagte sie zu Phoenix, dass sie seinen Einsatz zu schätzen wisse und seine Motivation, den Fall zu gewinnen, verstehen würde, aber dies nicht der passende Zeitpunkt für seinen Ehrgeiz sei und es für Sophie das beste sei, wenn die Verhandlung so schnell wie möglich zu Ende gehen würde. Phoenix behielt dies im Gedächtnis, hielt aber an seinen Überzeugungen fest und wollte Sophie von den falschen Anschuldigungen befreien. Die zweite Zeugin war das Opfer Olivia Aldente. Sie sagte aus, dass sie die Angeklagte kurz nach 22:00 Uhr im Frachtraum entdeckt habe. Sie beschrieb den folgenden Kampf und behauptete, die Angeklagte habe sie mit dem Stahlrohr geschlagen. Blynde reichte anschließend ein Foto als Beweis ein, das die Fingerabdrucke der Angeklagten auf dem Stahlrohr zeigten.

Phoenix hält das Stahlrohr

Phoenix zeigte, wie das Stahlrohr hätte gehalten werden müssen, damit die Zeugin am Hinterkopf hätte getroffen werden können. Diese Anordnung der Fingerabdrücke war das Gegenteil der auf dem Foto abgebildeten Anordnung.

Phoenix sah sich das Foto an und stellte fest, dass die Anordnung der Fingerabdrücke nicht zu der Behauptung passte, die Angeklagte hätte die Zeugin mit dem Rohr am Kopf getroffen. Olivia behauptete, dass Sophie das Rohr anders herum gehalten und sie hinterrücks angegriffen hätte, aber Phoenix war der Meinung, dass es für eine Person, die kleiner war als sie, unmöglich sei, von vorne auf den Hinterkopf zu schlagen und dabei das Rohr in der Art und Weise zu halten. Phoenix behauptete, dass Sophie eigentlich das Stahlrohr lediglich mit beiden Händen aufhielt, um sich vor einem Angriff eines Handschuhe tragenden Angreifers zu verteidigen. Smiles konnte nicht der Täter sein, da seine Taschenlampe voll mit seinen schokoladigen Fingerabdrücken war, was zeigte, dass er in der Tatnacht keine Handschuhe getragen hatte. Folglich war Olivia Aldente, die Handschuhe als Teil ihrer Arbeitskleidung trug, die Angreiferin.

Blynde beharrte aber darauf, dass die Angeklagte trotz Phoenix' Argument des versuchten Diebstahls schuldig sei. Olivia sagte aus, dass sie der Angeklagten das Plüschtier abnahm, wobei ein Bein abgerissen wurde, und es dann der Polizei gegeben hätte. Nachdem das Plüschtier als Beweis eingereicht wurde, bemerkte Phoenix aber, dass die Marke noch daran war, was Smiles' Behauptung widersprach, die Marke sei abgerissen worden. Phoenix behauptete, dass Olivia das Plüschtier heimlich ausgetauscht hatte, bevor sie es der Polizei übergab. Olivia behauptete, dass Smiles über die Marke gelogen hätte, aber Phoenix wies darauf hin, dass alles, was für die Bestätigung der Behauptung nötig wäre, nur die Überprüfung nach den Fingerabdrücken der Angeklagten sei.

Phoenix fragte Blynde, ob die Polizei am Tatort ein Spielzeug ohne Marke gefunden hatte. Blynde räumte ein, dass die Polizei in dem Punkt nicht genau genug ermittelt hatte, sodass Phoenix eine weitere Durchsuchung beantragte, da das Spielzeug ohne Marke noch immer am Tatort versteckt sein könnte. Olivia geriet plötzlich in Panik und forderte, dass der Tatort nicht noch einmal durchsucht werden sollte. Phoenix bemerkte, dass in den Plüschtieren die Juwelen des in der Zeitung geschilderten Juwelendiebstahls versteckt wurden. Bei der Polizeiuntersuchung wurde zwischen einer Speichereinheit und einem Rohr ein Plüschtier ohne Marke gefunden. Das Plüschtier wurde auseinander genommen und darin ein rosa Diamant im Wert von ungefähr 100.000 Pfund gefunden. Außerdem zeigte ein Bericht aus dem Kriminallabor, dass sich die Fingerabdrücke der Angeklagten auf der Marke befanden. Olivia gestand, dass sie die Juwelen in den Plüschtieren versteckt hatte, aber sie wusste nicht, wer sie geschlagen hatte.

In die Geschichte

Phoenix und Maya wurden in die Historia Labyrinthia hineingezogen.

Sophie wurde von beiden Anklagepunkten freigesprochen. Gloria dankte Phoenix im Angeklagtenzimmer und sagte, dass sie ihn von Anfang an gebeten hätte, auf unschuldig zu plädieren, wenn sie seine Fähigkeiten eher geahnt hätte. Sophie hielt ein großes Buch in den Händen. Als Maya sie dazu befragen wollte, antwortete Gloria, dass Sophie schüchtern sei und Bücher über alles lieben würde. Nachdem Gloria und Sophie gegangen waren, fragte sich Maya, wer Olivia angegriffen hatte. Sie wollten ebenfalls gehen, aber Maya entdeckte, dass Sophie ihr Buch fallengelassen hatte. Als sie es aufschlug, blätterte das Buch eigenständig auf eine Seite, auf der Phoenix und Maya in einer mittelalterlichen Stadt zu sehen waren. Plötzlich gab es ein Aufblitzen. Phoenix und Maya verschwanden und das Buch fiel auf den Boden.

AnspielungenBearbeiten

Auf andere FälleBearbeiten

Auf öffentliche KulturBearbeiten

  • In einer optional angreifbaren Aussage erzählte Smiles dem Gericht: "Wenn mein patentierter Smiles-Sinn prickelt, weiß ich, dass ein Verbrechen im Gang ist." Dies ist eine Anspielung auf den Comic-Superhelden Spider-Man, der einen sechsten Sinn besitzt, der eine Superkraft ist, die ihn vor kommenden Gefahren warnt.
  • Smiles nennt Sophie de Narrateur an einer Stelle "Goldlöckchen", was eine Anspielung auf einen blonden weiblichen Charakter aus dem Märchen Goldlöckchen und die drei Bären darstellt.

TriviaBearbeiten

  • Dies ist das einzige Ace Attorney-"Tutorial-Kapitel", in dem ein Reminiscing-Musikthema nach dem Zusammenbruch des Täters spielt.
  • Dies ist die einzige "Episode" der Ace Attorney-Reihe, in der es eine offizielle Verhandlung gibt, die über keinen Mord verhandelt. In Der gestohlene Wandel und Turnabout Revolution gibt es offizielle Nicht-Mord-Verhandlungen, denen eine Mordverhandlung folgt. Die anderen Verhandlungen in Professor Layton vs. Phoenix Wright: Ace Attorney behandeln zwar Morde, aber sie sind nicht offiziell und es stellt sich heraus, dass nur eines der Opfer tatsächlich tot war.
  • Dies ist die einzige Episode der Ace Attorney-Reihe, in der der wahre Täter (hier also der Angreifer von Olivia Aldente) im Spiel nicht enthüllt wird.